Kurator Emiliano Landi
Die Gemälde
Diese wunderschöne Ausstellung der 17 Gemälde wurde von Emiliano Landi kuratiert, der mit uns bereits an der Ausstellung „Le note di Pinocchio“ gearbeitet hat, die derzeit in Deutschland gezeigt wird.
Eine Liste aller teilnehmenden Künstler finden Sie hier>>.
Als Emiliano sich auf die Suche nach dem Thema machte und mit den ersten Künstlern Kontakt aufnahm, entstand die Idee, zusätzlich eine kleine Anzahl von Skulpturen in der Ausstellung zu präsentieren, um auch diese Form des Ausdrucks zu berücksichtigen.
Weitere Informationen zu den beiden Skulpturen finden Sie hier >>
„Die Idee wurde anlässlich des fünfunddreißigsten Jahrestages des Falls der Berliner Mauer geboren.
Der Titel lässt vielleicht an Bauwerke aus Stein oder Ziegeln denken, aber meine Vorstellung von Mauern geht über sichtbare Konstruktionen hinaus. Es sind mentale Barrieren und Vorurteile, die von einer Gesellschaft geschaffen werden, die auf Individualismus und Selbstüberhöhung ausgerichtet ist.
Wenn wir die Nachrichten hören oder die Nachrichten in den Massenmedien verfolgen, denken wir manchmal, dass einige Realitäten weit von uns entfernt sind, weil sie uns nicht persönlich betreffen.
Der Mensch ist in der Lage, Diskriminierung aufgrund von Ethnie, Religion, Körperlichkeit, sexueller Orientierung usw. zu erzeugen.

Nach langem und sorgfältigem Nachdenken darüber, dass „so weit weg“ uns näher sein könnte, als wir denken, habe ich talentierte Künstler aufgefordert, die vielen Facetten der Welt der Vielfalt zu illustrieren.
Die Menschen mit Behinderungen können Freunde, Verwandte, Arbeitskollegen usw. sein.
Oft werden diese Menschen zu Unrecht in eine zweitrangige oder marginale Rolle in der Gesellschaft gedrängt.
Ziel der Veranstaltung ist es, das Bewusstsein für den Wandel des Denkens vom „Ich“ zum „Wir“ zu schärfen.
Offen zu sein bedeutet, über den Tellerrand hinauszuschauen.
Vielleicht entdecken wir dann, dass jeder von uns ein Gewinn für die Gemeinschaft ist.
Wir sind alle einzigartig und besonders in diesem riesigen Puzzle, das sich Welt nennt.

Die Erzählungen von Katja Nocentini: 'DAS PARADIES DER LETZTEN'
Inspiriert von Bildern hat die Frau von Emiliano Landi, Katja Nocentini, eine Sammlung sehr kreativer Kurzgeschichten zusammengestellt, die wir gemeinsam illustriert haben und die Sie hier>> im PDF-Format herunterladen können
Katia, eine Märchenerzählerin, aufmerksam und sensibel für soziale Themen, gibt ihr Debüt mit einem unveröffentlichten Werk mit dem Titel „DAS PARADIES DER LETZTEN“.
Es ist ein völlig erfundenes Werk, das von den Fehlern und Grausamkeiten der Menschheit inspiriert ist, aber auch eine Botschaft der Hoffnung und der sozialen Wiedergutmachung für künftige Generationen vermitteln will.